„Seid ihr alle hier?“ fragte er gedehnt und mit etwas näselnder Stimme.

„Alle, alle miteinander, Väterchen!“ antworteten die Saporoger und verbeugten sich von Neuem.

„Vergeßt nicht, zu reden, wie ich’s euch gelehrt habe!“

„Nein, Väterchen, wir werden’s nicht vergessen!“

„Ist das der Zar?“ fragte der Schmied den einen Saporoger.

„Der Zar? Warum nicht gar! Das ist doch Potemkin in eigener Person!“ antwortete jener.

Im Nebenzimmer wurden Stimmen laut, und der Schmied wußte nicht, wo er seine Augen lassen sollte, soviel Damen in Atlaskleidern mit langen Schleppen und Höflinge in goldgewirkten Kaftans und mit steifen Zöpfchen traten jetzt herein. Er sah nur ein Aufleuchten — sonst nichts.

Auf einmal fielen alle Saporoger zu Boden und schrien wie ein Mann: „Gnade, Mütterchen! Erbarmen!“

Der Schmied, der schon gar keine Ahnung mehr hatte, was da eigentlich vorging, streckte sich in seinem Eifer auch lang auf den Boden hin.

„Steht auf!“ erklang über ihnen eine gebieterische, aber zugleich angenehme Stimme. Einige Höflinge gaben den Saporogern geschäftig ein paar Rippenstöße.