Bóbtschinski. Der Beamte, von dem Sie die Nachricht zu empfangen geruhten — der Revisor.

Polizeimeister (zusammenfahrend). Was reden Sie da, um Gotteswillen, das kann er nicht sein!

Dóbtschinski. Doch! Geld zahlt er keins und abreisen tut er auch nicht. Wer sollte es anders sein? Und dabei lautet sein Paß auf Sarátoff.

Bóbtschinski. Er ist’s, er ist’s, ganz gewiß ... Und was für eine Spürnase, alles hat er bemerkt, beobachtete, wie Dóbtschinski und ich Lachs aßen — etwas reichlicher als sonst, weil Dóbtschinskis Magen ... Ja, so hat er auf unsre Teller geschielt. Der Schreck fuhr mir ordentlich in die Glieder.

Polizeimeister. Herr Gott, erbarme dich über uns arme Sünder! Wo wohnt er denn da?

Dóbtschinski. Auf Nummer fünf, über die Stiege.

Bóbtschinski. In derselben Stube, wo sich voriges Jahr die durchreisenden Offiziere geprügelt hatten.

Polizeimeister. Ist er schon lange da?

Dóbtschinski. An die zwei Wochen; seit Sankt Basilius.

Polizeimeister. Zwei Wochen! (Beiseite.) Gott und alle Heiligen, steht mir bei! In diesen zwei Wochen ist die Witwe des Unteroffiziers ausgepeitscht worden, haben die Gefangenen keine Rationen erhalten. Die Straßen voll Dreck und Kot. Schimpf und Schande! (Greift sich an den Kopf).