Agathe Tichonowna. Und was sind es für Menschen? ...

Thekla. Ach, prächtige Menschen! Alles prachtvolle, propre, junge Leute. Da haben Sie erstens den Baltasar Baltasarowitsch Schewakin. Ein ganz vorzüglicher Mensch; er hat in der Flotte gedient. Der paßt ausgezeichnet zu Ihnen! „Denn“, sagt er, „was meine Braut betrifft, die muß voll sein.“ Die mageren, die mag er gar nicht leiden. Und dann ist da Iwan Pawlowitsch, der Ixikutor! Ein sehr würdiger, ein geradezu unnahbarer Mann. Wenn der einen anschreit: „Erzähl’ mir nur keine langen Geschichten von der Braut. Sag lieber, was hat sie an Mabilien und Immabilien, und damit basta!“ So und so viel, Väterchen, bei Gott! „Das lügst du, Luder!“ ... Und dann hat er mir noch ein Wort an den Kopf geworfen, ja, Mütterchen, das ist schon zu unanständig, um es hier zu wiederholen. Da hatt’ ich’s gleich raus: das muß aber ein vornehmer Mann gewesen sein.

Agathe Tichonowna. Nun, und wer noch? ..

Thekla. Dann ist da noch ein Herr, Nikolai Iwanowitsch Anutschkin. Eine majestätische Gestalt! Und was für Lippen er hat ... die reinsten Himbeeren. So ein feiner Herr! „Ich will,“ sagte er, „daß meine Frau hübsch und gut erzogen ist, und Französisch muß sie sprechen können.“ Ja, ein Herr von äußerst feinem Benehmen! Alles deutsche Finessen! Und dabei ist er so zart und hat so schmale, dünne Beinchen.

Agathe Tichonowna. Nein, grade diese Zarten, die wollen mir nicht so recht, ... ich weiß nicht, aber ich finde keinen Geschmack an ihnen.

Thekla. Ja, wenn Sie auf etwas Massiveres reflektieren, dann nehmen Sie doch Iwan Pawlowitsch! Einen passenderen können Sie ja gar nicht finden. Da ist nichts zu sagen. Das ist ein Herr! Der geht Ihnen hier nicht durch die Tür. So ein prächtiger Mensch!

Agathe Tichonowna. Und wie alt ist er?

Thekla. Ach, noch ein junger Mann! Vielleicht an die fünfzig. Oder noch nicht einmal fünfzig.

Agathe Tichonowna. Und wie ist sein Name?

Thekla. Er heißt Iwan Pawlowitsch Eierkuchen.