Uteschitelny. Wie ich sehe, fühlt sich unser Psoj Stachitsch gekränkt. So ist es, wenn man dem Ehrgefühl zu nahe tritt.
Samuchrischkin. Ja, das Ehrgefühl ist eine kitzlige Sache, das wissen Sie wohl selber. Aber ich bin gar nicht böse. Ich habe schon ein langes Leben hinter mir, Väterchen.
Schwochnew. Schon gut, wir wollen ganz freundschaftlich miteinander sprechen, Psoj Stachitsch. Wie steht’s mit Ihnen, was machen Sie, wie geht’s bei Ihnen? Wie schlagen Sie sich in der Welt durch? Haben Sie ein Frauchen und Kinderchen?
Samuchrischkin. Gott sei Dank, Gott hat mich gesegnet. Zwei Jungens besuchen schon die Kreisschule, die zwei anderen sind noch etwas jünger. Einer läuft noch im Hemdchen rum und der andere kriecht noch auf allen Vieren.
Uteschitelny. Nun, und sie können wohl alle mit den Händchen schon so machen, glaub ich. (Zeigt mit der Hand, wie man Geld nimmt.)
Samuchrischkin. Ach bitte, meine Herren, sind Sie aber! Sie fangen schon wieder an.
Uteschitelny. Nun, nun, schon gut, Psoj Stachitsch. Das geschieht ja alles aus Freundschaft. Was ist denn nun dabei, wir sind ja unter uns. Heda, ein Champagnerglas für Psoj Stachitsch. Wir müssen ja jetzt gute Freunde sein. Wir wollen Sie auch bald mal besuchen.
Samuchrischkin (nimmt das Glas). Ah, bitte schön, meine Herren, Sie sollen herzlich willkommen sein! Ich kann Ihnen aufrichtig sagen, einen solchen Tee wie Sie ihn bei mir trinken werden, finden Sie nicht einmal beim Gouverneur.
Uteschitelny. Natürlich ein Geschenk vom Kaufmann?
Samuchrischkin. Jawohl, vom Kaufmann, direkt aus Kjachta bezogen.