Maria Alexandrowna. Hören Sie auf! Als ob Sie nicht selbst wüßten, daß Sie ein schöner Mann sind.

Sobatschkin (lächelt). Stellen Sie sich nur vor: schon als ich noch ein Knabe war, ging keine an mir vorüber, ohne mich mit dem Finger am Kinn zu fassen und zu sagen: „Oh, wie schön dieser Schelm ist!“

Maria Alexandrowna (beiseite). Ich bitte! ... Von wegen der Schönheit — das ist doch ein richtiger Mops! Und das bildet sich ein, daß es schön sei! (Laut.) Nun, dann hören Sie, Andrej Kondratjewitsch, bei Ihrem Äußeren wird das leicht zu machen sein. Mein Sohn ist bis zur Narrheit in das Mädchen verliebt und redet sich ein, daß sie die wahrhafte Güte und Unschuld ist. Wissen Sie, wäre es nun nicht möglich, ihm das Mädchen auf irgendeine Art in einem anderen Lichte erscheinen zu lassen? Sie sozusagen ein bißchen herabzusetzen? ... Wenn auch Sie keinen Eindruck auf sie machen, so daß sie sich in Sie vergafft ...

Sobatschkin. Seien Sie überzeugt, Maria Alexandrowna, streiten Sie nicht! Sie wird es: ich lasse mir den Kopf abschlagen, wenn sie sich nicht in mich verliebt. Oh, Maria Alexandrowna, lassen Sie mich Ihnen erzählen, mir passierten schon andere Geschichten ... erst in diesen Tagen ...

Maria Alexandrowna. Wie es auch enden mag — ob sie sich nun vernarrt oder nicht: es ist nur notwendig, daß sich in der Stadt das Gerücht verbreitet, Sie hätten ein Verhältnis mit ihr ... und daß mein Sohn es erfährt.

Sobatschkin. Ihr Sohn?

Maria Alexandrowna. Jawohl, mein Sohn.

Sobatschkin. Hm.

Maria Alexandrowna. Was — hm?

Sobatschkin. Oh, nichts. Ich machte nur so: hm.