Der fünfte. Guten Abend, meine Herren. Ich höre nur immer das eine Wort „Regierung“. Die Komödie hat Lärm und Streit entfesselt ...
Der zweite. Wollen wir diesen Zank und Lärm nicht lieber bei mir austragen, als in diesem Theatervorraum. (Sie entfernen sich.)
(Einige würdige und anständig gekleidete Herren erscheinen einer nach dem andern.)
Erster Herr. So, so, ich sehe: es ist wahr, es gibt so etwas bei uns, aber es kommt auch anderswo vor, und noch Schlimmeres; aber zu welchem Zwecke, wozu so etwas darstellen? — Das ist die Frage. Warum diese Vorstellungen? Was für einen Nutzen bringen sie? — Erklären Sie mir das! Was nützt es mir, zu wissen, daß es da und dort Schelme gibt? Ich ... ich verstehe einfach die Notwendigkeit solcher Vorführungen nicht. (Er entfernt sich.)
Zweiter Herr. Nein, das ist doch keine Verhöhnung der Laster, das ist doch eine widerwärtige Verhöhnung Rußlands. — Das ist die Sache. Das heißt, die Regierung selbst in ein schlechtes Licht stellen, denn schlechte Beamte und Übergriffe, die in allen Ständen vorkommen, bloßstellen, bedeutet die Regierung selbst kompromittieren. Man sollte solche Vorstellungen nicht erlauben. (Er entfernt sich.)
(Herr A. und Herr B. treten ein, Männer von nicht geringem Rang.)
Herr A. Ich spreche nicht davon; im Gegenteil, Mißbräuche muß man uns zeigen; das ist notwendig, daß wir unsere Vergehen sehen; und ich teile nicht im geringsten die Meinung vieler allzu stark erregter Patrioten; aber mich dünkt, daß hier zu viel Trauriges vorkommt ...
Herr B. Ich wünschte sehr, daß Sie die Meinung eines sehr bescheiden angezogenen Herrn gehört hätten, der neben mir im Sessel saß ... Ach, da ist er ja selbst.
Herr A. Wer?
Herr B. Eben dieser sehr bescheiden angezogene Herr. (Wendet sich zu ihm.) Wir haben unser Gespräch nicht beendet, dessen Anfang mir sehr interessant war.