Herr B. Was?

Herr P. Wie kann man so etwas aufführen?!

Herr B. Warum denn nicht?

Herr P. Aber ich bitte, urteile doch selbst. Was ist denn das eigentlich? Nichts als Laster und Laster; was für ein Beispiel sollen sich die Zuschauer daran nehmen?

Herr B. Ja, wird denn das Laster verherrlicht? Es wird doch dem Spott preisgegeben.

Herr P. Na Bruder, was du auch sagen magst: die Achtung ... aber dadurch geht doch die Achtung vor Amt und Beamten verloren.

Herr B. Nicht vor Amt und Beamten geht die Achtung verloren, sondern vor denen, die ihre Pflichten schlecht erfüllen.

Herr W. Gestatten Sie mir jedoch, zu bemerken: das alles ist immerhin eine Beleidigung, die mehr oder weniger alle trifft.

Herr P. Sehr richtig. Das wollte ich ihm schon selbst sagen. Das ist eine Beleidigung, die alle trifft. Jetzt führt man uns zum Beispiel einen Titularrat vor, und nächstens ... äh ... wird man uns noch am Ende ... äh ... einen wirklichen Staatsrat vorführen.

Herr B. Nun und was wäre dabei? Die Persönlichkeit darf nicht angetastet werden; aber wenn ich mir eine Figur erdenke und sie mit den Lastern versehe, die unter uns Menschen vorkommen, und wenn ich ihr einen Rang gebe, der mir geeignet erscheint, wenn es auch der eines wirklichen Staatsrats ist, und wenn ich sage, daß dieser wirkliche Staatsrat nicht so ist, wie er sein sollte: was ist dabei? Kommen denn solche Patrone unter wirklichen Staatsräten nicht vor?