Der Herr in Uniform. Ja, so trivial, so trivial.
Die Weltdame. Sagen Sie: warum ist bei uns in Rußland alles noch so trivial?
Der Herr im Frack. Mein Herz, du wirst mir nachher erzählen, warum alles so trivial ist. Man ruft unsern Wagen auf. (Sie entfernen sich.)
(Drei Herren treten auf.)
Der erste. Warum soll man denn nicht ein wenig lachen? Man darf doch noch lachen: aber ist das ein Gegenstand für den Spott — Mißbräuche und Laster! Was gibt es da zu spotten?
Der zweite. Über was soll man denn sonst lachen? Etwa über die Tugenden, über die Vorzüge eines Menschen?
Der erste. Nein; das ist doch kein Gegenstand für eine Komödie, mein Lieber! Das soll sozusagen auch die Regierung treffen. Gibt es denn keine anderen Gegenstände, worüber man schreiben kann?
Der zweite. Was wären das für andere Gegenstände?
Der erste. Nun, gibt es denn so wenig komische gesellschaftliche Ereignisse? Nehmen wir zum Beispiel an: ich will zu einem Gartenfest auf die Apothekerinsel fahren, und der Kutscher würde mich plötzlich auf der Wyborgskaja oder bei dem Smolnikloster absetzen. Gibt es denn nicht genug solcher komischer Situationen?
Der zweite. Das heißt: Sie wollen der Komödie jede ernste Bedeutung nehmen. Aber warum solche absolute Gesetze aufstellen? Komödien in der Art, wie Sie es wünschen, gibt es ja in Unzahl. Warum soll es nicht zwei oder drei wie die eben gespielte geben dürfen? Wenn Ihnen solche Komödien gefallen, wie die, von denen Sie soeben sprachen, so brauchen Sie nur ins Theater zu gehen: dort können Sie täglich ein Stück sehen, wo einer sich unter dem Stuhl versteckt und der andere ihn am Bein hervorzieht.