VII
Über die Architektur unserer Zeit
Ich werde immer traurig, wenn ich die neuen Bauten sehe, die unaufhörlich vor unseren Augen entstehen, für die Millionen verschleudert werden und von denen nur die allerwenigsten den erstaunten Blick durch Größe des Entwurfs, Eigenart und Kühnheit der Phantasie, oder auch nur durch die Pracht und die blendende Buntheit der Ornamente fesseln. Und unwillkürlich drängt sich einem der Gedanke auf: sollte die große Epoche der Architektur wirklich endgültig dahin sein? sollten wirklich Genialität und Größe nie wieder bei uns einkehren? oder sind das Vorzüge, die nur jungen von Energie und Enthusiasmus erfüllten Völkern eigen sind, die noch nichts wissen von der langweiligen und leidenschaftslosen Bildung? Warum erheben sich aber dann jene Völker, auf die wir in unserer Selbstzufriedenheit so geringschätzig herabsehen und denen wir kaum einen Platz in der Weltgeschichte einräumen wollen, durch die Schöpfungen ihres finsteren und durch keinen Funken von Wissen erleuchteten Verstandes so hoch über uns? Warum sind denn dann die kolossalen Statuen der Inder so ungeheuer und grandios, warum sind die Baudenkmäler der Araber so herrlich und prächtig? Und wie konnten in Europa während des Mittelalters so viele Bauten von so wunderbarer Größe entstehen? Wie ungern unterwirft man sich der Überzeugungskraft dieser Überlegung, aber alles spricht dafür, daß sie wahr ist. Sie sind vorüber — diese Jahrhunderte, als noch der Glaube, der heiße inbrünstige Glaube alle Gedanken, alle Geister und alles Tun und Trachten auf ein Ziel hinlenkte, als noch der Künstler beständig danach strebte, seine Schöpfungen dem himmlischen Ideal immer mehr anzunähern; zu ihm allein trieb es ihn und schon wenn er seiner ansichtig wurde, erhob er fromm die zum Gebet gefalteten Hände. Seine Gebäude strebten zum Himmel empor, die schmalen Fenster, die Säulen und Pfeiler und die hohen Gewölbe streckten sich in die Höhe, durchbrochen und durchsichtig wie ein Spitzengewebe, schwebte gleich einer Rauchsäule der spitze Turm darüber, und der majestätische Dom erschien gegenüber den Wohnhäusern der Menschen so gewaltig und erhaben, wie das Streben unserer Seele gegenüber den Trieben unseres Leibes.
Es gab einst eine wunderbare christlich-europäisch-nationale Architektur — wir aber haben sie verlassen, aufgegeben und vergessen wie etwas Fremdes und sie geringschätzig behandelt wie etwas Plumpes und Barbarisches. Ist es da ein Wunder, daß sich Europa schon nach drei Jahrhunderten eifrig auf alles mögliche stürzte, gierig alles Fremde annahm, die herrliche antike römische und byzantinische Bauart bewunderte und sie in seiner Weise verunstaltete; Europa wußte nicht, daß es mitten in seinem Herzen Wunderdinge gab, mit denen verglichen alles, was es bisher gesehen hatte, gering erscheint, es wußte nicht, daß es einen Mailänder und Kölner Dom in sich beherbergte, und daß noch heute die Steine des unvollendeten Turms vom Straßburger Münster verwittern.
Die gotische Architektur, jener gotische Stil, der sich am Ende des Mittelalters herausbildete, ist eine Schöpfung, wie sie der Geschmack des Menschen und seine Phantasie noch niemals hervorgebracht hat. Mit Unrecht will man sie von dem arabischen herleiten. Die Grundzüge dieser beiden Stile gehen weit auseinander; von der arabischen Architektur entnahm die gotische nur die Kunst, der schweren Masse eines Baus eine gewisse Leichtigkeit zu verleihen und sie mit wunderbaren Ornamenten zu schmücken, aber selbst der reiche Schmuck nahm bei ihr ganz andere Formen an. — Sie ist erhaben und umfassend wie das Christentum! Hier finden wir alles vereinigt: einen Wald von schlanken, hoch über unsere Häupter hinaufstrebenden Pfeilern, gewaltige, schmale Fenster in den verschiedenartigsten Variationen und mannigfachen Rahmen und dazu diese ungeheure, kolossale Masse, die durch eine bunte Menge kleiner Ornamente belebt wird; diese leichten Spinngewebe des Schnitzwerks, das das Ganze in sein Netz einhüllt, es von der Basis bis zur Turmspitze umspinnt und mit ihm gen Himmel zu fliegen scheint: Majestät und Schönheit, Pracht und Schlichtheit, Schwere und Leichtigkeit — das sind Vorzüge, die nur die Architektur der damaligen Zeit zu vereinigen verstanden hat. Wenn man ins heilige Dunkel eines solchen Domes eintritt, wo das Licht phantastisch durch bunt gemalte Scheiben bricht, und seine Augen dorthin emporhebt, wo die mächtigen Pfeiler sich begegnen, kreuzen und schließlich ganz zu verlieren scheinen, daß man ihr Ende nicht absieht, dann ist es nur natürlich, daß man in seiner Seele unwillkürlich etwas von dem Schauer der Gegenwart des Heiligen verspürt, an das selbst der kühne Verstand nicht zu rühren wagt.
Doch — sie ist verschwunden, diese herrliche Architektur! Als der Enthusiasmus des Mittelalters erloschen war, als die Gedanken der Menschen sich immer mehr zersplitterten und sich auf eine Menge anderer Ziele richteten, als die Einheit und Ganzheit des einen Zieles verschwand, da verschwand zugleich mit ihnen auch Größe und Erhabenheit. Die Kräfte zersplitterten sich und wurden immer schwächer. Man begann plötzlich auf allen Gebieten eine Menge der wunderbarsten Dinge zu produzieren, aber etwas wahrhaft Großes, etwas Gigantisches gab es nicht mehr. Eine Anzahl von Bewohnern des byzantinischen Reiches waren aus ihrer, von den Muselmännern besetzten, lasterhaften Hauptstadt entflohen und verdarben nun den Geschmack der Europäer und ihre kolossale Architektur. Die Byzantiner hatten damals schon längst ihren klassischen alten attischen Geschmack verloren, ja, sie hatten sich nicht einmal den alten byzantinischen erhalten und brachten nur noch elende Reste ihres degenerierten Stiles nach Europa mit. Sie versuchten es, die runden, heidnischen, zauberischen, wollüstigen Formen ihrer Kuppeln und Säulen dem Christentum anzupassen, aber sie machten das ebenso ungeschickt, wie sie das Christentum ihrem heidnischen, altersschwachen und jeder Spannkraft entbehrenden Leben angepaßt hatten. Die Kuppel streckte sich empor und nahm eine fast eckige Gestalt an. Die schlanken Linien der Giebel erschienen merkwürdig gebrochen und führten zu nichtssagenden Formen. Die in dieser Weise verunstaltete byzantische Architektur gelangte nach Europa, wo sie ihrerseits noch weiter verändert wurde, weil die Europäer noch die ursprüngliche gotische Idee und Vorstellung in ihrer Seele trugen, die der schwächlichen Vielseitigkeit der Griechen so sehr widersprach. Damals entstanden jene massiven Paläste mit ihren sinnlosen Säulen und Halbsäulen; das alles war zaghaft und kleinlich, das war keine Pracht, sondern nur eine mißgestalte Schlichtheit. Eine Menge mythologischer Köpfe und sinnloser Verzierungen, die an der schweren Masse klebten, verliehen ihr darum doch keine Leichtigkeit, milderten keineswegs ihre schroffen Linien durch einen Zusatz von Zartheit und drückten keinen Gedanken aus. Das Streben nach oben, das den schwersten Massen Leichtigkeit und Erhabenheit verliehen hatte, war verschwunden. Statt dessen wuchsen sie jetzt in die Breite.
Aber die Kirchen, die im XVII. und im Anfang des XVIII. Jahrhunderts gebaut wurden, lassen die Idee ihrer Bestimmung noch weniger erkennen. Bei ihrem Anblick hat man, wie es scheint, dasselbe Gefühl, wie wenn ein roher Mensch sich die Allüren eines feinen Weltmannes zu geben sucht. In ihnen vereinigte sich die gerade Linie in geschmackloser Weise mit der geschwungenen und krummen. Trotz der halbgotischen Form ihrer ganzen Masse haben sie den gotischen Charakter ganz eingebüßt. Die Fenster sind klein und stehen dicht gedrängt nebeneinander oder sie sind ohne jede Harmonie auf eine große Fläche verteilt. Die Pilaster ziehen sich nicht mehr durch die ganze Länge des Baues hin, sondern sind entweder oben unter der Kuppel oder aber in der Mitte der Mauer angeklebt, sie sind kurz, plump und tragen häufig noch ein zweites Stockwerk ebensolcher kleiner und häßlicher Säulenreihen. Die Linie des Daches ist gleichfalls gebrochen; dabei hält man häufig noch an dem gotischen Turm fest, aber es ist nicht mehr der leichte, durchbrochene, durchsichtige Turm, der unter der Hand der mittelalterlichen Künstler eine so ästhetische Gestalt annahm. Jetzt ist er massiv, schwerfällig und strebt auch gar nicht mehr zum Himmel empor. Alles, was an das längliche, aufstrebende gotische Detail erinnerte, wurde nunmehr als geschmacklos verworfen.
Obgleich der Geschmack im Laufe des XVIII. Jahrhunderts etwas besser wurde, haben wir darum noch nichts gewonnen; denn diese Besserung vollzog sich innerhalb der Fesseln fremder Formen. Die gotische Schwere wurde mit Recht verpönt, in ihrer Mischung mit der griechischen Form war sie häßlich bis zur Unmöglichkeit. Jetzt begann man mit noch größerem Eifer die Antike zu studieren. Aber man tat es, wie es ängstliche Schüler tun, die die kleinsten Einzelheiten des Originals mit peinlicher Sorgfalt kopieren und darüber die Idee des Ganzen vergessen. Man nahm einzelne Teile heraus und klebte sie an die ungeheure Masse und überlud diese mit ihnen, die dadurch einen bis dahin geradezu unerhörten Mangel an Einheitlichkeit und Harmonie aufzuweisen begann. Die Säulen und Kuppeln, die uns ehedem am meisten entzückt hatten, wurden bei jedem Gebäude ganz ziel- und zwecklos und an jeder nur möglichen Stelle angebracht. Sie bildeten nicht mehr den Grundgedanken des Bauwerks, sondern nur noch seine Teile oder — besser gesagt — seinen Schmuck. Wir vergrößerten die Dimensionen des Gebäudes immer mehr, während wir die Kuppel im Verhältnis zum Ganzen immer kleiner werden ließen. Wir betrachteten das Gebäude, das wir zum Modell gewählt hatten, nicht aus einer gewissen Entfernung und durch das Vergrößerungsglas, sondern wir sahen es aus der Nähe, und die Kuppel wurde ganz klein und verschwand vor dem Ganzen. Und da wir nun dieses einsame Thronen hoch über dem Gebäude als leer empfanden, so fügten wir schnell noch ein paar weitere hinzu, setzten dem Gebäude noch einige Türme auf, die über sie hinausragten, und die Kuppeln bekamen eine gewisse Ähnlichkeit mit Pilzen. Die Kuppel, dieses schönste und herrlichste Produkt des Geschmacks, wenn sie anmutig und leicht geschwungen das ganze Gebäude beherrscht und strahlend mit ihrer wolkigen Oberfläche auf der ganzen weißen Masse ruht, verschwand vollständig. Ich liebe die Kuppel, jene wundervolle, gewaltige, schwach gewölbte Kuppel, die der reiche Geschmack der Griechen im alexandrinischen Zeitalter und nach ihm im Jahrhundert der Genußsucht und des Egoismus wieder erstehen ließ. Dieses Jahrhundert einer raffinierten Lebenszerstückelung, das Jahrhundert der leichten, duftigen Wollust, der Trägheit und Üppigkeit atmenden Anthologie, wo ein jeder nur sich selbst angehörte, für sich selbst und nicht für die Gesellschaft lebte, und wo über den herrlichen, prächtigen öffentlichen Bädern sich überall diese Kuppel erhob, kühn geschwungen wie das Himmelsgewölbe. Nichts kann die Masse der Häuser so selig und so wundervoll krönen, wie eine solche Kuppel; aber sie darf nur über einem Gebäude ruhn, das sich unermeßlich in die Breite dehnt und einen möglichst großen Flächenraum umspannt. Sie muß auf seinem ganzen großen Grundriß ruhn, sie muß heller als das Gebäude selbst und womöglich ganz weiß sein. Dieses blendende Weiß verleiht ihrer leicht geschwungenen Form einen unbegreiflichen Zauber und eine herrliche Fülle, und sie rundet sich dann noch wunderbarer und luftiger im Himmelsblau. Noch heute haben die Städte von Syrien und Äthiopien einen ganz ungewöhnlichen Reiz, weil sich in ihnen noch einzelne Kuppeln dieser Art erhalten haben. Und auch gegenwärtig noch kann man im Orient eine ganze Menge von großartigen Exemplaren finden.
Der Portikus mit seinen Säulen, dieses leuchtende Erzeugnis des harmonischen, attischen Geschmacks, der keinerlei Überbau über sich duldete, ist uns gleichfalls verloren gegangen. Man kam nicht auf den Gedanken, ihn ins Kolossale zu steigern, ihn über die ganze Breite und Höhe des Gebäudes auszudehnen. Man hat ihn nicht in die Breite entwickelt und auch nicht vergrößert, sondern man wandte ihn in seiner gewöhnlichen Form an. Ist es da ein Wunder, daß Gebäude, die eines mächtigen Portikus bedurft hätten, leer erschienen, da nur über den Portalen einige auf Säulen ruhende Giebel angebracht wurden. Die in Kirchen und Palästen über ihm aufgebauten Massen und Türme, die seinem Charakter gar nicht entsprachen, erdrückten und vernichteten ihn vollends. So ist auch ein Dichter, der kein großes Genie besitzt, stets unzufrieden mit einem einfachen Sujet, und statt es neu zu entwickeln und ins Große zu steigern, verkoppelt er es mit einer ganzen Reihe anderer. Seine Dichtung wird durch die Buntheit der verschiedenen Gegenstände nur belastet, aber es fehlt ihr an einem beherrschenden Gedanken, und so bildet sie kein harmonisches Ganzes mehr.
Zu Beginn des XIX. Jahrhunderts begann sich plötzlich die Idee der attischen Schlichtheit zu verbreiten, sie wurde — wie das immer zu geschehen pflegt — zur Mode und legte ihren Stempel auf alles, selbst auf die Kleider der Frauen, die sich in leichte nachlässige Hetärengewänder verwandelten. Man hätte meinen können, die Zeit hätte sich noch weiter in das Studium der Antike vertiefen und ihren Geist noch umfassender ergründen müssen, und doch trug alles, was nach ihrem Vorbild erbaut wurde, den Stempel des Kleinlichen und Miniaturhaften. Man lernte wohl die Kunst, die Teile miteinander zu verbinden und zu harmonisieren, nicht aber die, dem Ganzen Größe zu verleihen und ihm die Proportion zu geben, die das Staunen und die Bewunderung des Beschauers erregen konnte. Diese neue Strömung gab sich fast ausschließlich in der Errichtung kleiner Lauben, Gartenpavillons und ähnlichen Spielereien aus. Diese Dinge hatten wohl mancherlei Attisches an sich, aber man mußte sie durch das Mikroskop betrachten. Bei großen öffentlichen Gebäuden dagegen hielt man es nicht für nötig, sich von diesem Stil leiten zu lassen; und so wurde dieser schließlich primitiv und einfach bis zur Plattheit. Eine überaus schädliche Richtung in der Architektur führte zu der Idee der Proportion, aber nicht zu der, die ein Gebäude in Beziehung auf sich selbst, sondern nur zu der, die es in Beziehung auf die es umgebenden Bauten haben muß. Das ist fast ebenso, wie wenn ein Genie sich von allem Originellen und Ungewöhnlichen fernhalten wollte, weil die gewöhnlichen Menschen sonst gar zu armselig und unbedeutend erscheinen würden. Diese Proportionalität bestand auch darin, daß ein Gebäude, so groß seine Dimensionen an sich auch sein mochten, unbedingt klein erscheinen mußte. Man isolierte es und suchte einen so gewaltigen und breiten Platz für es aus, daß es einen noch weit unbedeutenderen Eindruck machen mußte. Es war fast so, als gölte es vor allem, den Gedanken einzuprägen, daß das Große gar nicht groß sei, und als wollte man die Achtung und die Andacht vor dem Großen gewaltsam in der Seele ersticken und den Menschen gegen alles gleichgültig machen.
Man begann nun, allen städtischen Gebäuden eine ganz platte einfache Form zu geben. Die Häuser suchte man einander so ähnlich wie möglich zu machen, aber sie glichen mehr Scheunen und Kasernen, als heiteren Wohnstätten von Menschen. Ihre ganz glatte Form gewann durchaus nicht an Lebhaftigkeit durch die kleinen, regelmäßigen Fenster, die gegenüber dem ganzen Gebäude das Aussehen von zusammengekniffenen Augen annahmen. Und auf diese Architektur waren wir noch vor kurzem so stolz, hielten sie für die höchste Blüte des Geschmacks und erbauten ganze Städte in ihrem Stile. Wenn sich heutzutage jemand erkühnte, inmitten dieser glatten einförmigen Häusermassen einen Bau zu errichten, der den Stempel eines eigenartigen, scharf ausgeprägten Stiles trüge, oder unmittelbar neben ein Gebäude im attischen Geschmack ein anderes gotisches zu setzen — man würde ihn sicherlich für halb verrückt halten! Und darum haben ja auch die neuen Städte gar keine Physiognomie: sie sind alle so regelmäßig, so einförmig, so monoton; wenn man eine Straße kennen gelernt hat, fühlt man sich schon gelangweilt und verspürt durchaus keinen Wunsch, in eine zweite hineinzublicken. Das ist eine lange Reihe von Mauern und weiter nichts! Vergebens sucht das Auge nach einem Punkt, wo sich eine Mauer von der ununterbrochenen Reihe loslöst, in die Höhe schießt und in kühn geschwungener Wölbung nach den Wolken strebt oder in einen gewaltigen Turm ausmündet. Eine alte deutsche Stadt mit ihren engen Gassen, ihren bunten Häusern und ihren hohen Glockentürmen bietet ein Bild dar, das unserer Einbildungskraft weit mehr zu sagen hat; selbst die Ansicht einer morgenländischen Stadt mit ihren hohen schlanken Minaretts, ihren bunten orientalischen, ganz im Grün der Gärten ertrinkenden Kuppeln hat weit mehr Charakter und strömt mehr Poesie und Phantasie aus als unsere europäischen Städte mit ihrer modernen Architektur.