„Schön, um Ihnen zu beweisen, daß ich Sie liebe und Ihre Bekanntschaft zu machen wünsche, will ich Ihnen 15 Rubel bezahlen!“
Schiller besann sich einen Augenblick: als ehrlicher Deutscher schämte er sich ein wenig. Von dem Wunsche getrieben, Piragow seine Absicht auszureden, sagte er, daß er die Sporen frühestens in zwei Wochen herstellen könne. Aber Piragow erklärte sich ohne jedweden Widerspruch mit allem einverstanden.
Der Deutsche dachte ein wenig nach und grübelte hin und her, ob er wohl seine Arbeit so ausgezeichnet ausführen könnte, daß sie wirklich 15 Rubel wert würde.
In diesem Augenblick trat die Blondine in die Werkstatt und machte sich etwas am Tisch, der mit Kaffeekannen besetzt war, zu schaffen. Piragow benutzte Schillers Nachdenklichkeit, trat dicht an sie heran und drückte ihren Arm, der bis zur Schulter entblößt war.
Dies mißfiel Schiller sehr: „Meine Frau!“ schrie er ihn an.
„Was wollen Sie denn?“ entgegnete die Blondine.
„Geh in die Küche!“ Die Blondine entfernte sich.
„Also in zwei Wochen?“ sagte Piragow.
„Ja, in zwei Wochen,“ sagte Schiller nachdenklich, „ich habe jetzt viel Arbeit!“
„Auf Wiedersehn, ich komme wieder vor!“