Des Pöbels Hast und Waffenklang.

Uns gab zur süßen Pflicht der Himmel

Begeisterung, Inbrunst und Gesang.

Er läßt den Dichter vielmehr sagen:

Poet, ist alles in dir reif zum Werke,

Worin der Gott dem Menschen Gunst erweist,

Des feurigen Gedankens hoher Geist,

Der Rede Glut, des Wortes Stärke,

So geh und künde, daß die Welt höre.

Freilich ist hier von dem idealen Dichter die Rede, aber er hat doch sein Ideal aus seinem eigenen Wesen geschöpft. Wenn die Elemente dazu nicht in ihm selbst gelegen hätten, dann hätte er sich den Dichter auch nicht so denken können. Nein, nicht die Kraft hatte ihn verlassen, nicht Mangel an Talent und an Ideen sind schuld an dem dürftigen Inhalt der letzten Gedichte, wie anmaßende Kritiker behauptet haben, nicht einmal seine Krankheit trägt die Schuld (die Krankheiten sind immer nur dazu da, die Arbeit an einem Werk zu beschleunigen — vorausgesetzt, daß der Mensch ihren Sinn richtig erkennt) — nein, es war etwas anderes, was ihm die Kraft raubte: das Licht der Liebe war in seiner Seele erloschen. Das war der Grund, weswegen auch das Licht seiner Poesie so viel trüber brannte.