Nicht halb so trüb, wie du es bist.“

Und ich: „Mir gilt das alles nichts.

Ob Tag zu Tag und Jahr sich türmt,

Ob’s hell, ob’s dunkel ist, was ficht’s

Mich an, wenn mir’s im Herzen stürmt.“ —

Albumblatt

Das Licht verliert im Auge des Träumers schnell seine Wärme. Er findet die Hoffnungen, die ihn belebten, unerfüllt, seine Erwartungen unbefriedigt, und die Glut des Genießens verraucht in seinem Herzen ... Er befindet sich in einem Zustande der Starrheit und Leblosigkeit. Wie glücklich ist er, wenn er den Wert der Erinnerungen vergangener Tage erkennt: der Tage einer glücklichen Kindheit, da er die keimenden Zukunftsträume von sich warf und seine Freunde verließ, die ihm von ganzem Herzen ergeben waren.

Hans Küchelgarten

Eine Idylle
in ** Bildern
von
W. Alow
1827

Deutsch von Ulrich Steindorff