„Ja, und ich selbst, und wir selbst?” warf der Bauer ein, und der Pfarrer fuhr fort:

„Die Menschen freilich sind ohne Gott, haben seine Worte vielfältig umgemünzt zu ihren verbrecherischen Zwecken, verstehen auch die Natur nicht mehr, das Göttliche in der Natur und im eigenen kindlichen Herzen und haben sich immer weiter von Gott entfernt, den sie nunmehr mit ihrem Verstand zu erforschen suchen gleich der Urkraft in der Zelle, anstatt ihn mit ihrem Herzen zu lieben! Immer ärmer, immer unglücklicher! Schier des Teufels!”

„Darf ich etwas fragen, Herr Paschtohr?”

„Aber freilich”, entgegnete der Pfarrer neugierig und stolz.

„Ist Ihnen diese Meinung eben erst in meinem Stall gekommen, will sagen: in einem Stall? Wie sich's gehörte?”

„Wie sich's gehörte, sagt Ihr und wollt sagen: daß die echte Erkenntnis im Stall geboren wird, dieses kleine göttliche Kindlein der Menschenseele ... Ja, Vetter Klaus, hier in Deinem Stall!”

Der Pfarrer deutete in fröhlich hohem Schwung den Wiesen zu, dem Wäldchen, den Hügelwellen, die leise zu schwingen schienen, der Sonne und den Wolken ...

„Sagen Sie es doch so, Herr Paschtohr: in Eurem Paradies, Vetter Klaus!”

„Ganz recht: in unserem Paradies, Vetter Klaus!”

Trudel, das Mädchen, kam mit fliegenden Haaren und fliegenden Tafelschwämmen den Weg hergesprungen und schrie schon von weitem: