Und Dauphin soll Kunststückchen machen? (Daß er sie eigens für die Verwundeten ausnahmsweise gutmachen müßte, fällt ihm seltsamerweise nicht ein).
Dauphin rennt aufs Geratewohl zu ihnen hin, stellt die Vorderbeine auf die Manege, streckt seine Zähne vor und stößt einen Schrei in die Luft, der kein Wiehern ist.
Sie fassen ihn, die lieben Soldaten! Sie wissen, er ist einer, der zu ihnen gehört!
Aber der Direktor kommt mit der Peitsche, und Dauphin muß in die Mitte, um seine Kunststückchen zu machen.
Doch er weiß nichts und kann nichts und steht da wie soeben vom Himmel gefallen, ein Träumer, der tumbe klâre, der reine Tor!
Die Peitsche, was will die Peitsche? Was will der Direktor mit seinem Zucker?
Dauphin läuft am Zucker vorbei, an der Peitsche vorbei, durch ihre Schläge hin an die Manege und wird zurück geholt von maskierten Sklaven. Und Dauphin wird öffentlich planmäßig gepeitscht und mit seinem Helm und seinem Schleifsäbel aus der Arena fortgejagt, hinaus, hinter den Vorhang!
Vereinzelt lachen die Soldaten, keiner steht ihm bei: sie kennen ihn halt nicht, ihn, den Dauphin, den von der Königin geküßten Dauphin!
Den Soldatenfreund, den Soldatennarren!
Nach der Vorstellung wurde Dauphin nochmals angesichts aller Pferde geschlagen und bekam zwei Tage nichts zu fressen.