„Geld stinkt!” erwiderte der andere.

„Auch die Fahnen, die dahinter stehen, stinken, Ambros!”

„Alle Signale stinken, Willi, der Mensch aber ist frei!”

„Frei ist der Mensch! Gewiß, aber auch er ist aus Dreck gemacht, Ambros!”

Zum Glück verstand Dauphin auch dieses Gespräch nicht, aber er reckte doch den Kopf zu den beiden Geldträgern hin, weil er wieder ein bißchen Freude an den Menschen hatte.

Balthasars Freundlichkeit versickerte gleich wieder, und des Pferdchens Kopf sank wieder, und seine Augen besahen die Steine, die seine Hufe betreten mußten.

Einmal trottete er mit dem Mistwagen im Schatten der Linden rund um den Kasernenhof herum, indes Balthasar bei Soldaten stand, die höchst eifrig Strohsäcke stopften. Viermal trottete Dauphin so hinterm Rücken Balthasars vorbei, und jedesmal hörte er Balthasar nießen und seinen Laut ausstoßen:

„E Zigga, e Zigga!”

Als er zum fünftenmal vorüberkam, sah er, wie einer der Soldaten dem Balthasar eine Zigarre in den Mund steckte, ein Streichholz am Schenkel anstrich und sagte:

„Nun mach' dich mit deinem Räppchen aus unserem kaiserlichen Staub!”