„Holla, hier Doktor Mabuse! Bitte!“
„Der Kranke scheint sich hier aufzuhalten. Ich bin mir noch nicht ganz gewiß, daß er’s war. Aber ich glaube ihn erkannt zu haben. Ich erbitte Anweisungen.“
„Das ist sonderbar! Gestern kurz vor vier Uhr wurde er mir noch in München gemeldet. Ganz zweifellos gemeldet. Um wieviel Uhr glauben Sie ihn gesehen zu haben, Herr Kollege?“
„Halb acht!“
„Der Schnellzug fährt erst um sieben und ist gegen elf in Lindau. Hätte er selbst ein Auto benützt, könnte er unmöglich um halb acht in Konstanz gewesen sein!“
„Es ist möglich, daß ich mich verschaut habe, aber wenig wahrscheinlich. Ich gebe die Möglichkeit, daß es der gesuchte Geistesgestörte war, nicht aus der Hand.“
„Nein, auf alle Fälle, forschen Sie weiter. Wenn Sie sicher sind, so wenden Sie sofort, verstehen Sie, Herr Kollege, sofort die sichersten Mittel an.“
„Die eiserne Zwangsjacke, Herr Kollege?“
„Jawohl! Sie wissen, er ist gemeingefährlich. Berichten Sie weiter. Was machen die Nervenkranken?“
„Sie sind bereit, ins Sanatorium einzutreten. Übermorgen reisen sie ab.“