„Danke! Schluß. Empfehlungen, Herr Kollege!“

Mabuse ging erregt einige Male durchs Zimmer. Wie war das möglich, daß der Staatsanwalt, der gestern um vier Uhr noch in München war, um halb acht in Konstanz gesehen wurde? Täuschte sich Georg nicht?

Er kleidete sich als Dienstmann um und begab sich in die Amandastraße, wo Wenk wohnte. Er klingelte an seiner Tür. Der Diener öffnete. „Ist der Herr Staatsanwalt zu Haus?“

„Nein, er ist verreist. Geben Sie her!“

„Ich soll aber persönlich ... Wann kommt er zurück?“

„Ich weiß nicht!“

„Ist er länger verreist, oder könnte ich vielleicht am Nachmittag den Brief abgeben?“

„Der Herr Staatsanwalt hat nichts hinterlassen.“

„Ho, ich kann mich wohl auch auf Sie verlassen,“ sagte dann der Dienstmann. „Sie geben den Brief ja so sicher ab wie ich, was?“

„Natürlich! Geben Sie her!“