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Für die Gräfin Told kam der Tag, an dem ihr Unternehmen im Gefängnis beginnen sollte. Sie begab sich zu Wenk. Er führte sie zu der Anstalt und besprach mit dem Direktor die Angelegenheit.
Bevor sie zur Zelle geführt wurde, fragte sie noch: „Auf wie lange?“
„So lange Sie wollen, Frau Gräfin,“ antwortete Wenk. „Immerhin hängt es von Ihrer Geschicklichkeit ab. Doch selbstverständlich genügt ein Wort, und Sie sind frei, auch wenn Sie Ihr Ziel nicht erreicht haben.“
Sie sagte: „Zeit habe ich. Nur möchte ich am nächsten Montag zu einer Veranstaltung mir einen Ausgehtag erbitten.“
„Aber natürlich, das läßt sich sehr gut machen! Ich werde mir erlauben, Sie abzuholen. Etwas zu berichten werden Sie ja auch dann wohl schon haben!“
„Übrigens, Herr Doktor,“ sagte sie noch, „mein Mann ist auf dem laufenden. Und gelt, Sie besuchen ihn. Er leidet! Gelt?“
Wenk verbeugte sich.
Ein Wärter übernahm die Gräfin. Sie wandte sich lächelnd nochmals zurück.
„Gut Glück!“ rief Wenk. Dann verschwand sie in dem langen Flur.