„Ich bin morgen frei, Herr Hull. Kommen Sie, wann Sie wollen. Am besten vormittags. Sie brauchen sich auf keine Stunde festzulegen. Ich bin immer zu Hause. Ich danke Ihnen. Wir können zusammen ein Werk schaffen, glaube ich!“

„Nein, ich habe Ihnen zu danken, daß Sie mir helfen wollen, dies bescheidene Denkmal zu setzen, damit der Name des Unglücklichen nicht nur im Blut unter den Menschen bleibt.“

Sie gingen zusammen aus dem Hause.

Wenk fuhr zum Gefängnis. Er kam eine halbe Stunde später, als verabredet worden war. „Die Frau ist schon lange vor vier Uhr fortgegangen,“ sagte der Direktor.

„So!“ machte Wenk enttäuscht. „Was hat sie hinterlassen?“

„Nichts!“

„Und Sie selber wissen auch nichts? Über das Ergebnis? Hat sie Erfolg gehabt?“

„Ich habe nicht gefragt!“

„Weshalb nicht?“ fragte Wenk, durch den Ton gereizt.

„Es stand nicht in meinen Instruktionen, das zu fragen,“ antwortete der Direktor mißlaunig.