Er teilte die Karten aus. Er war auf einmal verwirrt, als sei etwas geschehen. Er war froh, wie er das Paket verteilt hatte. Er gewann sämtliche Einsätze. Es war sonderbar, daß sich auch das zweitemal dasselbe Gefühl der Unsicherheit wiederholte. Er gewann wieder.

Das geschah nun öfter hintereinander. Die Spieler wie die Zuschauer erregten sich an der Glücksserie des Grafen.

„Ihr Gatte!“ wandte sich jemand an die Gräfin, „schauen Sie, er gewinnt jedesmal.“

Alle warfen einen Blick, den die Karten rasch wieder zurücknahmen, auf die Gräfin.

Der Graf teilte die Karten wieder aus. Er deckte sein Blatt auf; er hatte zwei Figuren und schickte sich eben an, eine Karte zu kaufen.

„Halt!“ rief plötzlich eine Stimme, wie von einem Unteroffizier. Eine Hand fuhr rot und roh auf den Tisch, auf die schöne, schmale weiße Hand des Grafen, an der der farbige Stein funkelte, riß sie empor, und alle sahen, daß der Graf im Begriff gewesen, die Karte, die unten lag, statt der obersten zu seinen Karten zu nehmen.

Es war eine Neun.

„Aha, eine Neun! Jetzt verstehe ich Ihr Glück, Sie Kujon!“ schrie die schnarrende Stimme. „Sie sind ein Falschspieler!“

Alles sprang auf. Man rief durcheinander. Der Graf Told saß klein und zusammengebrochen an seinem Platz. Er saß da wie ein eingeschlagener Hut und schaute hilflos auf.

Der mit der schnarrenden Stimme drang auf den Grafen ein. „Das Geld her! Sie!“ rief er drohend. „Alles Geld!“