Die gab der Mann her, indem er sagte: „Herr Kommissar, zeigen Sie sich nicht erstaunt. Tuen Sie, als läsen Sie die Papiere durch, und stellen Sie mich als Gehilfen des Heizers auf die Walze. Der Heizer ist doch Sergeant Schmied?“

„Jawohl, Herr ... Ja, also gut! Kommen Sie,“ antwortete der Kommissar. „Sie können die Arbeit haben, da ... kommen Sie. Schmied, bitte!“ rief er. Er erklärte Schmied leise, daß der Herr Staatsanwalt als Gehilfe den Tag auf der Walze verbringe.

„Was haben Sie noch beobachtet?“ fragte Wenk, als er mit Schmied auf der Maschine fuhr.

„Der Herr Kommissar hat Sie deswegen nochmals angeläutet. Aber Sie waren schon fort. Es ist sonderbar. Wir sahen doch den Mann nachts in die Villa gehen; wir dachten, es sei der gewesen, der das Auto an der Straße stehen gelassen habe. Aber das scheint nicht zu stimmen. Als wir dann zum Auto zurückkamen, war das Auto fort. Heute früh nun fuhr eine Frau in der Nähe des Ufers hinter der Villa in einer Gondel. Ob sie von der Villa kam, konnten wir nicht feststellen. Eine Stunde später aber kam auf einmal der beobachtete Poldringer die Landstraße her und ging ins Haus hinein. Den hatten wir aber gar nicht aus der Villa fortgehen sehen. Das ist das Sonderbare.“

„Sie haben keinen Verdacht, die Villa könnte einen unbekannten Ausgang haben?“

„Nein, unsere Beobachtungen Poldringers haben bisher stets ganz genau gestimmt. Er kam immer denselben Weg zurück, den er fortgegangen war. Er geht überhaupt kaum aus. Nicht jeden dritten Tag!“

„Gibt es kein Mittel, in die Villa hineinzukommen?“

„Ohne Auffallen zu erregen, nicht. Ich sehe das an der Art, wie Bettler dort abgefertigt werden. Sie haben drinnen einen Wolfshund, der scharf dressiert ist ... Man käme auch nicht heimlich hinein.“

„Ist der Poldringer jetzt drin?“

„Ja, ich sah ihn vorhin an einem Fenster!“