„Bis dahin haben der Herr Staatsanwalt auch nie einer Straßenwalze eingeheizt, sondern nur Verbrechern!“ verweilte der Heizer bei dem von Wenk begonnenen Witz.
„Noch nicht genug, Herr Schmied, wie Sie an der Villa sehen. Aber ich hoffe, mit Ihrer Hilfe ...“
„Wir kriegen sie, Herr Staatsanwalt!“ antwortete Schmied eifrig.
„Nur nicht so feurig! Ich glaube, wir haben es mit der im Augenblick wohl gefährlichsten Bande Europas zu tun. Sie wissen, festgestellt sind schon jetzt: Falschspielerei, Mord und Terror! Und zwar bandenweise!“
„Jawohl!“ sagte Schmied.
Als sie abends zusammen den Wagen verließen, flüsterte Schmied: „Herr Staatsanwalt erlauben, daß ich auf etwas aufmerksam mache. Ich tue jeden Abend hier so, als erginge ich mich ein wenig nach der Arbeit. Rauche eine Pfeife dazu. Da ist seitlich, sehn Sie, wo wir jetzt hinkommen, eine kleine Tür. So oft man da vorbeigeht, bellt der Hund. Da hab’ ich mir gedacht, da ist was los! Man sieht sie aber nicht von der Straße. Sehn Sie ... jetzt bin ich gerade dran ... so! und da knüpf’ ich rasch so im Vorbeigehen ... hören Sie den Hund! ... immer einen Zwirnfaden über. Wenn die Tür geöffnet wird, reißt es den Faden ab, ohne daß der Durchgehende es merkt. Ich habe dann noch die Kontrolle über diese Tür in der Hand, selbst wenn ich sie nicht sehe. Ich weiß dann, ob er nicht in der Dunkelheit hier hinausging. Morgens ist mein erster Weg zur Tür, um den Faden wieder wegzureißen.“
„Ich habe ihn gerade angeknüpft!“
„Das haben Sie geschickt gemacht. Ich hab’s nicht einmal gemerkt!“ lobte Wenk.
„Gehen wir zurück. Eigentlich ist es ein Nebenweg der anderen Villa!“