„Kennen Sie deren Bewohner?“
„Seit dreißig Jahren schon bewohnt sie ein altes Fräulein. Es bestehen gewiß keine Beziehungen zwischen den beiden Villen.“
Sie gingen auf die Straße zurück.
„Wenn Sie schlafen wollen, so stehe ich nicht im Weg, Herr Schmied. Ich weiß ja jetzt einigermaßen!“
„Gut wäre es schon. Die letzte Nacht, Herr Staatsanwalt! und vor vier muß ich wieder draußen sein.“
„Ich weiß. Also gute Nacht ...“
Wenk durchging die ganze dunkle Frühlingsnacht. Es geschah nichts. Er bemerkte nichts. Am nächsten Morgen begab er sich in das Hotel in Lindau, dessen Adresse er in München hinterlassen hatte. Er sei von München angerufen worden, sagte ihm der Leiter. Sein Diener lasse melden, der Graf Told wünsche ihn dringend so bald als möglich zu sprechen. Der Herr Graf habe es in die Münchener Wohnung telephoniert. Er sei sehr aufgeregt gewesen und habe den Diener gebeten, es gleich dem Herrn Staatsanwalt nachzudrahten.
Wenk fuhr nach München zurück. Er klingelte gleich den Grafen an. Eine fremde Stimme antwortete, der Herr Graf sei verreist.
„Hat er nichts hinterlassen?“
„Nein!“