„Wie wird man getötet?“
„Mit dem Beil wahrscheinlich!“
„Und wenn ich vorher abgeurteilt werde?“
„Bekommen Sie höchstens ein Jahr Gefängnis.“
Da gestand er auf einmal. Er öffnete alle Schleusen. Er gestand alles, was er seit Jahren getrieben hatte, und nannte alle Namen von Schmugglern, die er kannte.
Es wurden mehrere Verhaftungen vorgenommen. Die Angelegenheit wuchs sich immer breiter aus, und es wurde schließlich eines Tages auch der Name jenes Mannes genannt, den Mabuse nachts auf der Lindauer Landstraße aus seinem Dienst entlassen hatte — Pesch!
Pesch wurde verhaftet.
Er verbrachte die erste Nacht im Gefängnis von Wangen, aus welcher Gegend er war. Als der Wärter aber am nächsten Morgen seine Zelle öffnete, war der Verhaftete verschwunden. Wenige Stunden später wurde der Gendarmerie nach Wangen telephoniert: im Wald an der Lindauer Straße liege ein Mann. Es sei zweifellos ein Mord vorgekommen.
Das Gericht begab sich an die Stelle. Der Tote war Pesch. Er war erdolcht worden. Als man seine Leiche forthob, sah man, daß auf dem großen hellen Stein, auf dem sie gelegen, Zeichen mit Blut gemalt worden waren. Sachverständige entzifferten am selben Tage die Zeichen.
Sie hießen: Villa Elise ...