Spoerri und der Genosse drängten sich vor ihm durch die Tür.
Mabuse rechnete weiter: Also ja, es konnte nur sein, daß irgendein Zufall Wenk auf seine Spur gehetzt hatte. Vielleicht die Erinnerung einer Ähnlichkeit ... Bewegung oder Erscheinung ... Wenk durfte also möglichst wenig von ihm sehen. Und da sein Rücken Wenks Augen am längsten ausgesetzt war, zog er den Mantel zwischen den Ellbogen durch und verbarg damit diesen Rücken.
Da war er mit dem Geheimrat an der Tür. Rasch schob er Wendel vor und klebte sich an ihn.
In dem Augenblick, wo der Geheimrat in die Tür trat, befahl Wenk einem Beamten, zwei Männer, die in der Treppe verweilten, zum Gehen zu nötigen. Mabuse hörte den Beamten sagen: „Soll ich sie verhaften?“
Da gewann er den Blick hinaus. Er sah, daß die Drohung Spoerri und seinem Genossen galt. Mabuse versuchte seinen Blick heraufzulenken. Er schlug sein Taschentuch mit einer großen Bewegung durch die Luft und schneuzte sich laut. Spoerri sah, verstand und zog den andern mit.
Wenk hatte den Geheimrat an der Hand. Das sah Mabuse.
Da sollte er hinaustreten.
Der Geheimrat stellte vor: „Herr Doktor Mabuse!“
Wenk, ohne das Auge von der Tür zu lassen, hinter der er den Saal schon stark gelichtet sah, nahm Mabuses Hand und entschuldigte sich: „Sie verübeln mir die Erfüllung einer Pflicht nicht, Herr Doktor?“
Mabuse antwortete mit einer verbissenen Freundlichkeit, bereit, die Hand in der Tasche an die Waffe zu werfen: „Nicht im geringsten. Ich trete selbstverständlich zurück, wenn es sich wie hier zweifellos um das Wohl der Allgemeinheit handelt, die Sie von einem Verbrecher zu befreien haben.“