Er hatte durch den Kniff Mabuses reichlich eine halbe Stunde versäumt. Wenn es ginge, wie er es sich dachte, und wenn er das Auto des Fliehenden auf achtzig bis neunzig Kilometer schätzte, so blieben zehn Minuten, bis Buchloe den Durchgang melden mußte.
Aber kaum hatte er das berechnet, mit dem Bleistift am Rand der Kilometertafel, so meldete Buchloe.
Wenks Herz sang auf.
„Hier Buchloe! Ein Auto gerade durch! Polizeiwidrige Schnelligkeit. Richtung Kempten. Großer gedeckter Wagen!“
Es war 2 Uhr 10. Eine Viertelstunde später kam Kaufbeuren.
„Großer gedeckter Wagen etwa achtzig Kilometer Geschwindigkeit soeben durch. Richtung Kempten.“
Es war 2 Uhr 25.
Wenk begann rasch die Schnelligkeit auszurechnen, mit der der Wagen fuhr.
Aber da meldete sich Buchloe ein zweites Mal: „Ein zweiter Wagen soeben durch! Kleiner offener Wagen mit einer Person!“
Und zehn Minuten später folgte Kaufbeuren mit derselben Meldung.