Ich werde eine Reise übers Meer machen! sagte eine traurige Stimme in ihm. Wie lang ist es seit meiner letzten Seereise her! Der ganze Krieg liegt dazwischen. Aber jetzt kommt für mich erst der Krieg ... erst die Granate.
Aus der Tiefe seiner Muskeln brüllte eine Antwort gegen dieses kleine, wehmütige Stimmlein. Die Muskeln lehnten sich gegen die Fesseln auf. Sein Körper warf sich in den Stricken hin und her. Die Tragfläche bebte unter den Schlägen und schwankte über ihm.
Da neigte sich ein breites Gesicht und ein hochgeschwungener Schädel über ihn, und zwei Augen brannten seinen ganzen Leib an. „So!“ preßte sich ein Laut aus dem Mund des Mannes, der sich über ihn neigte.
Ja, das ist der Feind! Mabuse! durchfuhr es Wenk.
„Steig’ ein!“ rief dann Mabuses Stimme.
Man hörte ein Rauschen wie von Frauenkleidern. Dann stieg aus dem Rauschen eine Stimme ... eine Stimme, die ihm unter dem Fleisch auf die Knochen bebte. Er kannte sie! Das Kleiderrauschen wurde heftig und nah, die Frauenstimme rief: „Was ist das?“
Wenk hörte Entsetzen, Qualen und Grausen aus dieser Stimme und Frage.
„Was ist das?“ rief die Stimme schrill und versagend nochmals.
„Steig’ ein!“ schrie Mabuse dagegen.
Da fragte die Stimme der Frau, diese wohlbekannte, süße und dunkle Stimme der Gräfin Told, wie verschüchtert in sich zurückgesunken: „Was geschieht mit diesem Mann?“