„Well ... Karla König ... what is the matter?“

Karla wußte eigentlich nicht recht, wie sie ihre Bitte um Vorschuß einkleiden sollte. Er hatte schon mehrfach gegeben; aber es waren doch immer kleinere Summen gewesen. Sie druckste ein bißchen herum.

„Sie brauchen Geld — wie? ... Genieren Sie sich doch nicht. Wieviel? ... Tausend Dollar? Lächerlich ... ich gebe Ihnen gern zwei. Da können Sie was anfangen.“

„O nein“, wehrte Karla erschreckt ab. „Mein Mann ..“

„Ihr Mann geht mich gar nichts an. Ich habe nicht Ihren Mann engagiert. Ihr Mann macht eine Glucke aus Ihnen! Hätte ich das gewußt —“

Karla blickte ihn furchtsam an.

„Aber ich bin doch ganz unerfahren. Mein Mann sorgt für mich.“

„Ja, und Sie verdienen für ihn. Das heißt, Sie verdienen nicht. Weil er Sie am Rock festhält, wenn Sie mal losgehen wollen. Vielleicht bitten Sie ihn auch um Erlaubnis, wenn Sie sich ein Paar Handschuhe kaufen wollen? ... Sie laufen herum, angezogen wie eine Gouvernante. Wissen Sie nicht, daß Ihr Beruf Ihnen Pflichten auferlegt? Glauben Sie, die Amerikaner zahlen ihr Geld, um eine kleine governess zu sehen?“

„Und meine Stimme?“

Er zuckte die Achseln.