Die Wirtin stand auf.
„Na ja ... aber immerhin ... Ich will nichts gegen Ihren Mann sagen. Ein feiner, solider Herr. Aber so richtig froh wird man nicht mit ihm. Und wie er Sie immer plagt beim Studieren ...“
„Ja ... er meint es gut mit mir. Sie können mir’s glauben.“
Karla war verschnupft. Sie hatte nur den einzigen Gott. Den wollte sie sich nicht verkleinern lassen.
Als Altmann nach Hause kam, umarmte sie ihn leidenschaftlich. Fast schien es, als wollte sie ein Unrecht gutmachen.
„Na, was denn, was denn ...?“
Er klopfte ihr gönnerhaft, aber doch innerlich beglückt, die Wangen. Sein kühles Blut erwärmte sich an ihrer heißen Erregung.
„Hast du etwa gesungen?“
„Ja ... ein bißchen.“
Er kannte den Ursprung ihrer Leidenschaftlichkeit.