Vicki meinte, es wäre geradezu fürchterlich, wie Papa sich mit dem Kinde „hätte“ ...

Vicki besuchte jetzt das Lyzeum und schwankte noch, ob sie Ärztin oder Schauspielerin werden sollte. Sie hatte ihre „ernsten“ und ihre „Theatertage“, war aber vorläufig noch schnippisch und unausstehlich an beiden.

Fritz machte ernstere Sorgen. Er war nicht von dem Gedanken abzubringen, als Offizier, mit glänzenden Epauletten, einherzustolzieren.

Adele und Luise, denen alles Glänzende ins Auge stach, bestärkten ihn in seinem Wunsche. Wenn Alwin Maurer von beschränkten Verhältnissen sprach, dann hieß es immer: „Kommt Zeit, kommt Rat!“ bis Adele es eines Tages gerade heraussagte:

„Unter uns, lieber Alwin ... Karla kann ruhig etwas für uns tun. Das ist nicht mehr als billig.“

„Nein ... nein ... das will ich nicht. Auf keinen Fall will ich das ...“

Nichts war Alwin Maurer peinlicher, als wenn sich „seine Weiber“ an Karla wendeten. Er wollte es kaum noch wissen, wie oft Altmann Geldanweisungen an die Deutsche Bank geschickt hatte — ganz abgesehen von dem reichlich bemessenen Kostgeld für Schmerzchen.

Einmal fragte er:

„Ja, weiß denn Karla überhaupt, was Altmann schickt?“

Adele zuckte die Achseln. — —