Sie schüttelte den Kopf, wendete sich ab, lachte vor sich hin. „Nein ... nichts ...“
„Doch, Karla, ich will wissen ... Du mußt es mir sagen ...“
Auch er lachte, umspannte ihre Taille mit den Händen, zog sie an sich. Der gesunde, frische Duft ihres jungen Körpers wehte ihn an ... In dem Bettnetz eingefangene Moskitos summten aufreizend und einschläfernd zugleich.
„Was denn, Karla ...?“
Er hauchte es ihr ins Ohr.
Sie drückte ihren runden, hübschen Kopf an sein Gesicht.
„Ich dachte mir ... du wirst mich auslachen ... an so ein winzig kleines Kindchen dachte ich ... Wenn man das wieder so haben könnte ... wenn ich das wieder spüren könnte ... in meinen Armen halten dürfte ... Wenn sie so satt getrunken sind und die kleinen Bläschen heraussabbern ... und man die kleinen Fingerchen wie Schmetterlinge auf der Brust fühlt ... so etwas Wonniges gibt es ja ... nein, auf der ganzen Welt gibt es so etwas nicht ...“
Er fühlte eine heiße Träne in seinen Kragen sickern. Angst und ein leichter Ärger streckten und steiften seine Glieder. Was war denn das wieder mit Karla? ... Dachte sie denn gar nicht an ihren Beruf, ihre Laufbahn?
Gottlob behielt er seine fünf Sinne zusammen. „Närrchen!“ sagte er und küßte Karla flüchtig auf das Haar.
Sie führte rasch ein Taschentuch an die Augen, die Nasenspitze und lächelte versonnen.