Sie hatten ihn für „verständiger“ gehalten. Seine Leute hatten von jeher an ihm herumkritisiert. Er war immer im Verteidigungszustand ihnen gegenüber gewesen. Hatte es nur nicht so sehr gemerkt, weil er nicht in derselben Stadt mit ihnen wohnte.
Und überdies hatte er auch eine so unbegrenzte Hochachtung vor den Schwestern, daß er sich willig ihrem Urteil unterwarf.
Karla sollte sich nur recht einfach und ruhig geben; nicht zuviel vom Theater erzählen.
„Ja, wovon denn? Ich kenne doch nichts anderes ....“
Es wurde ihr plötzlich ungemütlich.
„Hätten wir nicht doch lieber erst zu Papa gehen sollen?“ meinte sie.
Altmann zog die Mundwinkel herab. Das bedeutete immer eisige Ablehnung.
„Ich denke, es wird Zeit, Karla. Adele hat sicher ein warmes Abendbrot bereitet — wir dürfen sie nicht warten lassen.“
Bei dieser Gelegenheit erfuhr Karla, wie ihre verheiratete Schwägerin hieß. Sie hatte nie danach gefragt, und ihr Mann hatte den Namen nie genannt.
Im letzten Augenblick riß Altmann noch ein Federbüschel von ihrem Hut: