„Na, na ... er zahlt sehr anständig“, begütigte Adele.
Aber gleichzeitig horchte sie auf, und mit ihr die anderen am Tisch.
Unsichere, schwere Schritte trappsten über den dünnen Läufer ... es klirrte etwas, es schlug etwas gegen einen Stuhl ... die Schritte kamen näher, die Klinke wurde von außen hart und heftig niedergedrückt — ein Mann trat über die Schwelle. Groß, breit, mit klobigen Zügen und trüben, hervortretenden Augen ...
„’n Abend ... was ist denn das, zum Deuwel nochmal, kost’ det Wasser so ville Jeld ... wie? ... Verdammte Wirtschaft ...“
Er war betrunken, schwenkte immerfort die kleine Wasserflasche vor sich her, aus der ein letzter Rest über den Estrich herausplantschte.
Adele stürzte ihm entgegen, ehe sie jemand daran hindern konnte.
Er torkelte bei der leisen Berührung ihrer Hand zurück. Altmann und Alwin Maurer sprangen zu, schoben Adele zur Seite.
„Sie sind betrunken, Mann, gehen Sie in Ihr Zimmer“, befahl Alwin Maurer.
Aber jetzt torkelte er nicht mehr, stand kerzengerade, breit und unbeweglich wie eine Mauer da.
„Betrunken? Sie sind woll ...?“