Er tippte sich an die Stirn.

„Na, und wenn? ... Sekt haben wir jesoffen, verstehn Se ... de Flasche zu zwölf Mark, und Rotwein und denn wieder Sekt ... tjawoll! ’n bisken anders, als Sie hier ...“

„Sie gehen jetzt auf Ihr Zimmer — hier sind Damen“, herrschte Altmann ihn an.

„Ick jehe ... selbstverständlich ... ick jehe, aber bloß, wenn’s mir paßt, verstehn Se ... Da haben Sie mir jar nischt zu sagen ... Wer sind Sie denn ieberhaupt? Ick kenne Sie jar nich! Ick habe nischt mit Ihnen zu tun, Sie ... Und wenn ick durch’s Speisezimmer jehe — det is mein gutes Recht hier ... allemal! Wenn ick mein’ Kopp im Badezimmer unter’n Wasserhahn stecken will, denn ... verstehn Se ... denn ...“

Altmann schob die Frauen in den ungeheizten „Salon“ hinein.

„Ihr seht doch, der Mann weiß nicht mehr, was er spricht ... Morgen muß der Kerl raus ... aber heute — —“

Adele rang die Hände.

„Fünfzig Mark zahlt er monatlich ... denke doch, Karla, fünfzig Mark ...!“

Karla sah durch die angelehnte Tür, wie der Mann drohend das Eßzimmer durchquerte, sich plötzlich an einer Stuhllehne festhielt, zusammenbrach und von einem heftigen Unwohlsein gepackt wurde.

„Das auch noch ...!“ stöhnte Adele auf. „Das auch noch ...“