Altmann zog sein kleines Mädchen auf den Schoß.
Warum nicht? ....
Vor einigen Monaten war er dort gewesen. Die sehr elegante Dreizimmerwohnung in der Kärntner Straße hatte keinen Platz für ihn gehabt. Er hatte im Hotel absteigen müssen.
Karla hatte tausend Entschuldigungen gestammelt, hatte ihm die Hand gedrückt — aber es war doch so geblieben, und er hatte die acht Tage auf drei verkürzt.
Es war etwas ganz Neues und Fremdes zwischen Karla und ihm. Wenn er „liebes Kind“ sagte, so schien es ihm oft, als wäre er wirklich nur ihr alter Freund, nicht ihr Mann mehr. Jeder Zärtlichkeit wich sie aus. Und war doch gut und lieb.
Sie brachte einen Apfelstrudel auf den Tisch, den „sie selbst“ gebacken hatte, wie sie mit Stolz erklärte. Ihr kleines Hauswesen ging am Schnürchen.
„Wie du dich herausgemacht hast ...“
Sie wurde rot, nickte.
„Ja ... das mußte ich wohl lernen. Ich habe viel Besuch, und die Leute sind hier verwöhnt. Ab und zu muß ich einladen ...“
Altmann schlug das Herz bis in den Hals hinauf: