Er wollte es noch einmal hören, dieses „ich habe ihn nicht gesehen seit Berlin“ — aber wie sollte er es anfangen, daß sie es sagte?

Die Hände wurden ihm kalt und feucht dabei.

Sie klingelte dem Mädchen, daß es den Mokka brächte. Sie selbst holte den Kognak aus der Kredenz.

Er sah, wie ihre Hand leicht zitterte, als sie einschenkte.

Und er wagte keine weitere Frage.

Später ließ sie ihn kaum zur Besinnung kommen, schleppte ihn durch die Museen und Theater, auf den Kahlenberg und nach Schönbrunn.

Sie war unermüdlich, gesprächig, heiter, aufmerksam.

Aber dann sprach sie von dem Kinde, mit dem zitternden Unterton heißer Sehnsucht.

„Wenn du mir Schmerzchen geben wolltest, auf ein paar Monate ... auf ein paar Wochen ...“

Sie hing sich dabei in seinen Arm ein. Ihr blühendes, frisches Gesicht streifte seine Wange, der Duft ihres braunen Haares stieg zu ihm auf. Und sie wurde bleich vor Erregung, während ihre Augen flehend auf ihn gerichtet blieben.