Er strich ihr über die Wange, behutsam, scheu und zärtlich.
„Gaudlitz?“ fragte er leise.
„Ja.“ ...
Sie hob bittend die Hände.
„Sag’s ihm nicht — nicht gleich .... Dir mag’s ja eine Beruhigung sein — ihm ...“
„Ihm auch“, sagte Alwin Maurer ernst. „Er liebt dich doch mehr, als du glaubst.“
Da fiel ihr Kopf auf seine Schulter, und ihre Tränen tropften heiß und schwer auf seinen schwarzen Rock.
„Und was wird dann aus deiner Kunst, Karla?“
Sie hob den Kopf, und ein Lächeln flog über ihr tränenfeuchtes Gesicht.
„Die wiege ich in den Schlaf Alwin — wie die Kinder, die mir Gott bescheren wird.“