Aber er stand schon da — mit einem großen Rosenstrauß in der Hand, der Strolch — —
„Die Blumen hättest du dir schenken können unter den Umständen“, sagte sie als Begrüßung.
Er stotterte.
„Verzeihung ... aber ... Donnerwetter ja ...“
Bildhübsch sah er aus in seinem dunklen, flott geschnittenen Zivilanzug.
Fatale Situation war das ... Eine Tante anpumpen — machten alle. Waren dazu da, die Erbtanten. Aber — das war ja keine „Tante“ ... das war eine entzückende, junge, berauschende Person, eine ... Nein, wie hatten ihn nur die Weiber zu Hause rumgekriegt. Hundertmal lieber ein Kugel, als vor dem Weib dastehn wie ’n dummer Junge, sich seine Schulden von ihr bezahlen lassen und nicht mal ’n paar Rosen bringen dürfen ....!
Er streckte sich. Immer wieder flackerte ein junges, helles Rot auf seiner Stirn auf.
Sie nahm ihm die Rosen aus der Hand, legte sie ein bißchen ärgerlich und doch behutsam auf den Flügel.
„Ist schon gut, Fritz, die Angelegenheit wäre erledigt ... Mir scheint, dich führt etwas Ernstes hierher, und es wäre an der Zeit ....“
Er streckte bittend die Hände vor. Nein, nur nicht gleich von dem verdammten Gelde .... nicht gleich im ersten Augenblick! Am liebsten überhaupt nicht mit einer schönen jungen Frau von Geld sprechen ... Gut, daß er die Uniform nicht anhatte. Auf und davon gelaufen wäre er ... im Hotel totgeschossen hätte er sich auf der Stelle!