Mit dem Torwart zusammen schleppte er sie die Treppe herauf, klingelte.

Im Schlafzimmer riß Pauline Karla die Kleider vom Leib, wie schon einmal, und steckte sie in das große, schöne Bett vom Papa — wie schon einmal.

Nur daß diesmal der Papa in seiner Wohnung blieb, auf einem kurzen, harten Ruhebett diese Nacht und noch viele andere Nächte verbrachte und selbst seine Schachfiguren nicht eher anrührte, als bis der Arzt erklärt hatte: An der Lungenentzündung wäre man wieder mal knapp vorbeigekommen.

August war es geworden.

Der Papa saß an seinem Schreibtisch im hellen, stillen Zimmer und ordnete die Briefe, die an Karla gekommen waren.

Die Welt rief nach ihr, verlangte sie wieder, seit sie wußte, daß kein anderer mehr Rechte an sie hatte.

Wien schrieb zuerst.

Der Papa mußte abtelegraphieren. Eher ging sie nach Kiel zurück, in ihr erstes Engagement, als nach Wien! Die Straßen, die Menschen wiedersehen, zwischen denen sie ihr Glück herumgetragen mit lachendem Stolz — das brachte sie nicht über sich! ... In Berlin konnte sie noch weniger bleiben.