Der Papa klopfte ungeduldig auf die Tischplatte.
„Sind Sie bald fertig, Pauline?“
„Gleich, Herr König, gleich ... ich will der jungen Frau nur noch das Kleid ein bißchen abwaschen, das hat auch einen Spritzer abgekriegt.“
Karla hielt unter den energischen Fingern von Pauline und den mißbilligenden Blicken von ihrem Papa und ihrem Mann still. Es würgte sie etwas am Halse.
Wo war der Papa? Ganz, ganz weit weg war er. Und sie glaubte plötzlich nicht, daß es ein Ischiasanfall gewesen war, der ihn von ihrer Hochzeit ferngehalten hatte. Dem Haar, dem Kleid der Wirtschafterin entströmte der kräftige Duft einer gesunden, gepflegten Frau. Ein hübscher Ring schmückte einen Finger ihrer rechten Hand.
„Na also, Pauline ....“
„Bin schon fertig.“
Ein Lächeln lag um den energischen, aber hübschen Mund. Die kleinen, grauen Augen blitzten lustig auf.
„Bin schon fertig.“
Sie eilte sich gar nicht. Und ihr Rock wippte über dem krachenden Unterrock herausfordernd hin und her.