Es blieb eine Weile still im hellen Zimmer.

„Tja ... eigentlich eine Perle ...“, sagte endlich der Papa und gab seiner weißen Krawatte einen kleinen Stüber. — „Wenn man so verwöhnt war wie ich ... Karla tat ja auch ihr möglichstes ... aber so ein junges Ding, nicht wahr? ... Tja ... da habe ich richtig das große Los gezogen. Sie kam als Pflegerin zu mir, als mich ein scheußlicher Gichtanfall befiel ... tja ... na, und dann blieb sie, Gott sei Dank.“

Er schenkte die Gläser voll.

„Also, alles Gute, meine lieben Kinder ... alles Gute!“

Seine Stimme klang zerstreut. Altmann sah auf die Uhr. „Es wird Zeit!“

Da wurde er wieder lebhaft, wie um den letzten Eindruck zu vertuschen.

„Nein, nein .... warum denn ... Interessieren Sie sich für Schach, lieber Schwiegersohn?“

„Interessieren, ist zu viel gesagt. Ich spiele — als blühender Dilettant.“

„So ... so ...“

„Papa ist ein großer Schachspieler“, fügte Karla ein.