„Und Sie ... Pauline? ...“

Es machte Karla einige Mühe, ihren Namen zu nennen. Aber nun war es geschehen, und nun schien die letzte Scheu überwunden.

„Ja, wenn ich darf, gnäd’ge Frau ... Wenn der Herr Papa alleine ist, dann esse ich auch immer mit am Tisch. Schon um ihn zu beaufsichtigen. So vernascht ist der Herr Papa! Gar nicht zu sagen! Bringt sich heimlich Gänseleberpastete aus der Stadt mit. Darf er doch nicht essen, nicht wahr? Da gibt’s immer mächtigen Krach, wenn ich ihm die Terrine nach dem ersten Löffel wegnehme!“

Karla lachte jetzt. Ja, vernascht war der gute Papa immer gewesen. Hatte früher immer allerlei Konfekt in den Rocktaschen mit sich herumgetragen.

Aber mitten im Lachen wurde sie plötzlich blaß, und ihre runden jungen Augen weiteten sich.

„Na ... na ... was is denn nun schon wieder?“

Karla faßte sich an die feuchten Schläfen.

„Ist schon vorüber. Mir war nur auf einmal so merkwürdig ... so ...“

Sie streckte plötzlich beide Arme aus und ergriff Paulinens Hand:

„Sagen Sie ... Liebe ... wie ist das, wenn man ... nicht wahr, es kann doch noch nicht sein ...“