„Ja ... ich muß. Es wird spät.“
Karlas Ton war gezwungen. Pauline tat, als merkte sie es nicht.
„Ich bringe Sie bis nach Hause.“
„Nein ...“
„Nanu ... warum denn nicht?“
„Nein ... ich will nicht.“
Karla wollte nicht, daß die Wirtschafterin von Papa sah, wie sie hauste. Das war nicht gerade nötig. Da gab es mitleidige Worte für sie oder unfreundliche über Papa. Wenn sie den Papa jetzt auch in einem anderen Lichte erblickte als früher — es tat ihr doch weh. Alles brauchte diese Pauline ihr nicht zu entreißen, was sie an Gefühlen in sich barg.
Pauline warf die Lippen auf, nach Art einfacher verletzter Menschen. Stumm suchte sie Karlas Sachen zusammen, den Hut, den Umhang, die Handschuhe.
„Haben Sie denn jemand Verwandtes in der Nähe? ... Wenn was passieren sollte? ...“ fragte sie endlich schroff.
„Wieso passieren? ...“