„Jetzt bitte, sitzt mir nicht zu lange bei eurer Politik und euerm Klatsch!“ rief Lady Narborough von der Tür aus. „Wenn ihr das tut, zanken wir sicher mit euch, wenn ihr nach oben kommt.“

Die Männer lachten, und Herr Chapman stand feierlich vom Ende der Tafel auf und setzte sich oben hin. Dorian Gray wechselte seinen Platz und setzte sich neben Lord Henry. Herr Chapman begann mit lauter Stimme über die parlamentarische Lage zu sprechen. Er heulte laut auf über seine Widersacher. Das Wort Doktrinär — ein Wort voller Schrecken für den britischen Geist — tauchte von Zeit zu Zeit in seinen Wutausbrüchen auf. Eine doppelt ausgesprochene Vorsilbe diente seiner Rede als Alliteration zum Schmuck. Er hißte den Union Jack auf dem Mast des Gedankens auf. Die angestammte Dummheit der Rasse — gesunder englischer Menschenverstand nannte er sie wohlwollend — wurde als das Hauptbollwerk der Gesellschaft hingestellt.

Ein Lächeln kräuselte Lord Henrys Lippen, und er drehte sich um und blickte zu Dorian hin.

„Geht dir's jetzt besser, lieber Junge?“ fragte er. „Du schienst bei Tisch gar nicht recht wohl zu sein.“

„Mir ist ganz wohl. Ich bin müde. Sonst nichts.“

„Du warst entzückend gestern abend. Die kleine Herzogin hat dich ganz in ihr Herzchen geschlossen. Sie hat mir erzählt, sie käme nach Selby.“

„Sie hat mir versprochen, am zwanzigsten zu kommen.“

„Wird Monmouth auch da sein?“

„Oh, gewiß, Harry!“