»Uaschi b. Matongo, 28. Mai 1892«
dar, in dessen mikroskopisch sehr feinkörniger Grundmasse garbenähnliche Aggregate von bläulichgrüner Hornblende in grosser Zahl vertheilt sind. Jene Grundmasse selbst besteht aus winzigen braunen Biotitblättchen, die durch Quarzsubstanz zu einem äusserst zähen Gemenge verkittet sind.
Echte Hornblendeschiefer sind, wie bereits erwähnt, in verschiedenartiger Ausbildung vorhanden. So repräsentiren die Gesteine von
»Ngoroïne, 4. Juni 1892, beim Aufbruchslager«
und
»Uhemba, 27. Mai 1892, Str. nicht wahrnehmbar,«
die Gruppe der dichten Amphibolite, deren Zusammensetzung aus winzigen, schwach grün gefärbten Hornblendenädelchen erst bei starker Vergrösserung unter dem Mikroskop erkennbar wird. Der kaum minder feinkörnige phyllitartige Quarzamphibolit von
»Urundi, 22. September 1892, 10h 1 a. m. Str. SSW-NNO, F. OSO 70°«
ist bemerkenswerth durch den Gehalt von Graphit und das reichliche Auftreten von Rutil. Die glänzend schwarzen Schüppchen des ersteren zeigen keine scharfe krystallographische Begrenzung, sondern sind von runder oder oblonger Form; der Rutil findet sich sowohl in der gewöhnlichen Form dunkelgelber Prismen, die häufig zu den bekannten knieförmigen Zwillingen vereinigt sind, als auch in dünnen, blassgelben Täfelchen, bei welchen mehr die andere Art der Zwillingsbildung zu herzförmigen Gestalten — Zwillingsebene (101), Verwachsungsebene senkrecht darauf — zur Entwickelung gelangt.
Von bedeutend hellerer Färbung wie die erwähnten Amphibolite durch die Beimengung von ziemlich viel Kalkcarbonat ist der grünlichgraue Hornblendeschiefer von