Der nickte.
"Bist krank, Guisepp'! Mußt Ruh' haben," redete Michael gut auf ihn ein und ließ ihn nicht aus den Augen.
Guiseppe stand verlegen und verständnislos da.
"Das Söllingerhaus da drüben, Guisepp', das soll dir gehören, wenn'st —wenn'st nochmal sprengst, bloß mehr dies einzige Mal!" sagte Michael aschfahl und öffnete seinen Schreibtisch, legte drei Pulversäcke aufs Pult.
Der Italiener starrte ihn groß und schweigend an.
Als dies Michael bemerkte, sprudelte er fast bittend und hastig heraus: "Haben dich nie erwischt, Guisepp', nie! Hast dich immer rausgemacht—wirst's auch diesmal fertigbringen!"—
Und dann setzte er ihm den Plan auseinander.
Mitten im Gespräch horchte er jäh auf. Fern aus dem Dorf hörte man Wagengeknatter und "Hü"-Rufe. Der Gleimhans fuhr die Habe Reinalthers ins Schmiedhaus.
"Geh!" sagte Michael hastig zum Italiener. Mechanisch verließ dieser das Zimmer.—
Bis tief in die Nacht hinein schleppten der Gleimhans, der Söllinger und die Reinalther-Eheleute die Möbel in die wackeligen Kammern im ersten Stock des Schmiedhauses.