TEUFEL (steht die ganze Zeit mit gesenktem Kopf, sich besinnend, zwei Finger an die Lippen gelegt). Soll die Sache direkt auf den Fuß folgen?—

MARIA. Freilich, freilich soll sie das!

GOTT VATER (guckt glasig weiter). Freilich!—Freilich!—

CHRISTUS (will seine zwei "freilich" sagen, kommt aber zu spät, und kollidiert mit der folgenden Rede der Maria, die nichtsdestoweniger fortfährt, mit ihrem Taschentuch beschwichtigend gegen ihren Sohn abwehrend, der lechzenden Blicks jeder ihrer Bewegungen folgt.)

MARIA (zum Teufel). Du bist auf dem richtigen Weg, mein Freund, Du bist Unseres Wohlgefallens sicher!

TEUFEL mit einem kurzen trockenen Blick auf Maria, dann wieder in seine Meditation von vorhin versinkend;—nach langer Pause, während der man nur das Röcheln von Christus hört, eigentümlich betonend, und skandierend).—Dann—müßte man den Stachel,—das Gift,—ä—das Etwas (den Finger wie zum Hindeuten erhebend).—in die Sache selbst,—in die—hm! (sich anzüglich räuspernd).—in die Beziehung selbst legen!—

MARIA (sehr weltmännisch). C'est charmant!—C'est charmant!—

GOTT VATER (versteht nicht recht, schaut mit großen kuglig-fließenden Augen herüber, und wiederholt mehr im Tonfall, als im Verständnis, Marias Worte). Ja,—ja, ja.—

CHRISTUS (will es auch wiederholen, bringt es aber nicht heraus, ist selbst darüber erschrocken, schaut sich ängstlich, erst zu Gott Vater, dann zu Maria hin um, und produziert endlich ein rhythmisches, unartikuliertes). A,—a,—a!—

TEUFEL (nachdem er diese Leistung bei Christus mit einem kühlen, seine Überlegung nicht weiter störenden Blick verfolgt, fortfahrend, sehr betonend.) Man müßte die Sekretion beim Geschlechtsakt vergiften!—