die Noten der höchsten Töne!
— Alles ist voll Durst. Und es suchen uns ständig die trockenen Lippen im Dunkel
und schlürfen gierig von unserem Blute. Und unserm Ermatten
lächeln die Lenze mit um so feurigern Blüten. Bitter ist die Arbeit im Geheimnis der Erde
wie die Arbeit von Sklaven im Bergwerk. Und das Licht unserer Flammen
reizt im dröhnenden Hauche der Tiefen die im Dunkeln webenden Kräfte.
Die Garben unserer Ernten wurden feucht in den Stürmen, wurden schwer und verwuchsen;
wie heben wir sie auf, sie den Brüdern zu reichen, wenn unsere Hände
zerfetzt von der Mühe hundertjährigen Ackerns erzittern?
— Sieh, die Seelen Tausender erschlossen sich endlich und hinter all ihrer Bläue