Als Herr Helmerding am folgenden Tage vergeblich seine Redefiguren verschwendete und der Vorsteher sich durchaus, weil die geistige Kraft Willys ihm doch diejenige des Lehrers nicht ersetzen konnte, nicht entschließen wollte, sein inniges Verhältnis zu diesem zu lösen, verlegte sich der gekränkte Vater aufs Handeln. Er wolle sich zufrieden geben, wenn der »Mensch«, der Lehrer, das Ehepaar Helmerding um Verzeihung bitte und deren Kinde das Zugeständnis mache, daß er sich geirrt und in Uebereilung gehandelt habe.
Der Vorsteher ließ den Folterknecht kommen und klärte ihn über die Beschwerden und die Satisfaktionsbedürfnisse des Vaters auf.
»Ich habe in Uebereilung gehandelt, in der Tat,« begann der Lehrer.
Herrn Helmerdings Gesichtsausdruck wurde um fünfundzwanzig Prozent gekränkter.
»Ich bedaure das.«
Die Züge des Herrn Helmerding wurden um weitere fünfundzwanzig Prozent härter.
»Ich habe Ihrem Sohne unrecht getan –«
Herrn Helmerdings Antlitz zeigte den Ausdruck entschlossenster Impertinenz.
»– insofern, als ich ihm nicht genug gegeben habe, zumal er, wie ich sehe, nicht davor zurückscheut, seine Eltern mit hervorragender Dreistigkeit zu belügen. Wenn Sie indessen Wert darauf legen, kann das Versäumte noch nachgeholt werden.«