Wie schwer es sich lief! Das Eis war schmierig geworden; es gab beim Laufen keine scharfen Linien mehr, sondern nur breite weißliche Spuren. Da war ein Hügel, der wie eine Insel im Eise lag. Erlen standen da und ein paar Weiden und noch ein anderer Baum. Dort mußte sie ihn fassen.

Sie winkte hinüber, rief und lief schneller. Dann war sie da, und vor ihr stand — Hinrich Teetje.

»Ja, — das hat denn wohl so sein sollen!« sagte er.

Sie vergaß zu fragen. Aber sie schrie. Einen kurzen Schrei! Dieser Schrei hatte ihr schon lange in der Kehle gesessen.

Hinrich Teetje sagte nichts. Doch als sie weglaufen wollte, hielt er sie am Arme fest.

Sie zuckte unter seiner Hand und direkte sich und empfand grauenvolle Wonne.

Dann packte er sie mit beiden Armen, hob sie in die Höhe und trug sie hinauf, wo unter einer Eiche Reisig und Stroh lagen.

Dort legte er sie hin.

Sie blieb liegen.

Er küßte sie, gierig, wie ein Hund.